Bürgerinitiative Naturschutz Siebengebirge e.V.


Bitte recht freundlich... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Sonntag, den 29. April 2018 um 07:48 Uhr
img_0269-1hp800

„Tue Gutes und sprich darüber...“ Ein etwas abgegriffener Spruch und doch haben wir heute genau das getan. Den Mähtermin auf dem ehemaligen Dollendorfer Schulweinberg, dem Dichberg, haben wir als Palette genutzt, den verschiedenen Medien eine Gelegenheit zum Fotoshooting zu geben. Bedingt durch unsere diesjährige Nominierung zum NRW-Ehrenamtspreis berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger über unsere Tätigkeit in Sachen Streuobstwiesen. Die Deutsche Post steckte uns in ihre gelben Engagement-Shirts und die NRW-Stiftung hatte eine Agentur beauftragt, eine Fotopräsentation für einen Ehrenamtspreis-Prospekt zu erstellen. So wurde die Arbeit auf dem Dichberg mehrfach unterbrochen, um wieder fotogerecht zu posieren, am Ende aber war alle Arbeit geschafft: Der überwiegende Teil der Wiese war vom hohen Grasbewuchs befreit, die Fotos waren geschossen und der Spaß blieb nicht auf der Strecke. Zwischendurch bekamen wir noch zufällig Besuch eines Bonner Kinderprojektes, dem wir unseren eigenen Apfelsaft zum Kosten geben und einen Einblick in unsere Arbeit im Steilhang vermitteln konnten. Keine Frage, dass wir wieder einmal ein herrliches Wetter hatten, das wir hoch über dem Rheintal beim traditionellen Eintopf genossen.

Fotos: © Chris Harraß

img_0231-1hp img_0204-1hp
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 29. April 2018 um 07:54 Uhr
 
Baum fällt!!! aber richtig! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Sonntag, den 18. März 2018 um 11:50 Uhr

fllschnitt800
Fällschnitt
Fotos: © Chris Harraß
anzeichnen800
Anzeichnen der Bruchkante
stumpen800 greifzug800
Besprechung des Fällergebnisses Der Greifzug beim Einsatz

Bei der Arbeit auf den Streuobstwiesen oder auf der steilen Weinbergbrache kommt es immer wieder mal vor, dass mehr oder weniger große Bäume gefällt werden müsen. Meist aus Gründen der Standfestigkeit, oder weil sie aus ökologischer Sicht entnommen werden müssen. Dann ist der Einsatz der Kettensäge gefragt. Der Umgang mit diesem „Hölleninstrument“ birgt einige Gefahren, die es für den Betreiber zu minimieren gilt. Damit das gelingt, haben Mitglieder der BNS einen Kettensägelehrgang beim Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft absolviert. Unter sachkundiger Anleitung von Förster Marc Redemann und Forstwirtschaftsmeister Jörg Olbert wurden am ersten Tag die nötigen Kenntnisse der Geräte, Fälltechniken und Sicherheitsaspekte vermittelt. Am zweiten Tag ging es dann ausgewählten Bäumen im Wald an den Stamm. Mit gezielten Schnitten und unter Einschätzung des Geländes und der Beschaffenheit des Baumes setzten die Teilnehmer Fallkerb, Bruchkante und dann den Fällschnitt. Mehr oder weniger präzise fielen die Stämme dahin, wo sie sollten. Am Stumpen konnte dann vermittelt werden, wie die Sägeführung den Fall des Baumes beeinflusst hatte, um es beim nächsten Versuch besser zu machen. Nicht immer wird ein Baum mit der gleichen Technik gefällt, je nach Stamm und Fallsituation leisteten Fällheber oder die Haltebandtechnik gute Dienste. Zum Abschluss produzierte der Verfasser sogar noch einen sog. „Hänger“, also einen Baum, der nach dem Fällen in einer Astgabel eines Nachbarbaumes hängen blieb. Da davon eine erhebliche Gefahr ausging, musste er mittels eines herangeschleppten Greifzuges befreit werden.
Nach einigen Stunden und einer Eintopf-Mittagspause (danke an den Sponsor Jufa Hotel, Königswinter ) im eiskalten Winterwald war es geschafft, alle Teilnehmer hatten den Kurs bestanden und dürfen nun sicher und kompetent den einen oder anderen Baum zu Fall bringen.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 18. März 2018 um 12:18 Uhr
 
Plastiktüten für die Umwelt... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Samstag, den 24. Februar 2018 um 16:05 Uhr
spendeladen800

Scheckübergabe im Buchladen: Thomas Mauel, Chris Harraß, Ingaberin GabrieleSchäfer, Ignaz Schmitz, (v. links)

Im Frühjahr des Jahres 2016 hatte die Buchhandlung Bücher Bosch in Bonn Bad Godesberg ( http://www.buecher-bosch.de/) die Idee, den Verkauf von Büchern in Verbindung mit aktivem Naturschutz zu stellen.


„Plastiktüten für den Umweltschutz!“
Während es Einkaufstüten aus Papier kostenlos gab, musste der Kunde für Plastiktragetaschen einen kleinen Betrag bezahlen. Der Erlös kam dem unmittelbaren Naturschutz, nämlich unserer Bürgerinitiative Naturschutz Siebengebirge, zugute.
Das erschien zunächst verwirrend, dahinter steckte aber eine gute Idee. Das Thema Verpackungsmüll beschäftigte die Geschäftsleitung zunehmend, die unzähligen Plastiktüten beim Einkauf trugen nicht unwesentlich dazu bei.
Bis Ende 2017 lief die Aktion erfolgreich und es kam ein stattliches Sümmchen in Höhe von 1600,- € zusammen. Dieses Geld konnte uns die Geschäftsleitung Gabriele Schäfer und ihr Mann Klaus Krosanke überreichen.
Die Bürgerinitiative wurde als Empfänger ausgewählt, weil sie sich seit mehr als 30 Jahren mit praktischer Arbeit in den Streuobstwiesen und Weinbergbrachen der Verwilderung und Verbuschung widersetzt. Das gespendete Geld wird u.a. zur Anschaffung von geeignetem hochwertigen Gerät und stabilem Pflanzmaterial verwendet.
Im Buchladen in der Bad Godesberger Innenstadt nahm der Vorstand der Initiative mit Ignaz Schmitz, Thomas Mauel, und Chris Harraß den symbolischen Scheck von der Inhaberin der Fa. Bücher Bosch, Frau Gabriele Schäfer und dem Geschäftsführer Herrn Klaus Krosanke entgegen.

Anlässlich eines Baumschnitteinsatzes auf der Streuobstwiese auf dem Oberdollendorfer Schnitzenbusch ließen es sich die Spender nicht nehmen, unsere Arbeit zu beobschten und sich über den geplanten Einsatz des gespendeten Geldes zu informieren.

Fotos © Chris Harraß
spendewiese800
Pressetermin auf der Wiese: Gabriele Schäfer, Chris Harraß, Klaus Krosanke (v. links)
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 24. Februar 2018 um 16:19 Uhr
 
Holz her! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Mittwoch, den 14. Februar 2018 um 20:31 Uhr
nistkasten800hp
Oft im Jahr sind wir nicht auf der Streuobstwiese am ehemaligen Schulweinberg am Zengeling in Oberdollendorf. Neben einer Mahd im Sommer betreuen wir hier unsere ökologisch wertvollste Wiese, indem wir die Bäume beschneiden, damit sie gesund bleiben. Heute war die Aufgabe, ein in Verwaldung befindliches Stück im Eingangsbereich zu durchforsten und als Wiese herzurichten. Dementsprechend mit Sägen aller Art ausgerüstet und unter Mithilfe von vielen Mitstreitern ging die Arbeit gut voran und gegen Mittag zeigte sich schon eine stattliche Fläche, die künftig zur besseren Belichtung der umgebenden Kräuterwiese beitragen kann. Viel Schnittholz stapelte sich am Wegrand, es wird heimischen Öfen zugeführt. Neben der Forstarbeit befassten wir uns mit dem Pflegeschnitt einiger Obstbäume und der Kontrolle der aufgehängten Nistkästen. Natürlich versammelten sich wieder alle Mitstreiter beim traditionellen Erbseneintopf. Das In letzter Zeit eher
gewöhnungsbedürftige Wetter zeigte sich heute von der besten Seite und erleichterte die Arbeit.
Fotos:© Chris Harraß
baumschnitt400hp traktor400hp
kochen400hp sgehp400
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 15. Februar 2018 um 15:14 Uhr
 
Nominiert für den Ehrenamtspreis PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Dienstag, den 19. Dezember 2017 um 17:50 Uhr
logo nrw-stiftung-klein

Die Bürgerinitiative Naturschutz Siebengebirge ist von der Landesregierung NRW für den Ehrenamtspreis NRW 2018 nominiert worden. Unter 234 Projekten wurden 12 ausgewählt, die im Laufe des Jahres 2018 monatlich auf der Internetseite www.engagiert-in-nrw.de vorgestellt werden.
Die nominierten Projekte haben sich in besonderer Weise für „lebendige Gemeinschaften im Dorf und im Quartier“ eingesetzt.

Am Ende des Jahres werden drei Preisträger ausgewählt. Einer von einer Jury, einer durch ein online-Voting (an dem dann jeder teilnehmen kann) und einer durch einen Sonderpreis. Betreut wird die Aktion von der Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt in der Düsseldorfer Staatskanzlei, Andrea Milz aus Königswinter.
Über die Nominierung freuen wir uns natürlich sehr und sehen uns in unserem Ansinnen, aktiv für den Naturschutz zu arbeiten, bestätigt.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 26. Dezember 2017 um 13:32 Uhr
 
Trari, trara, die Post ist da! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Samstag, den 25. November 2017 um 21:09 Uhr
img_8648-1-800
viele Helfer schaffen viele Bäume... Die gesamte Truppe von BNS, Obstbaumwarten und den Kollegen der Deutschen Post DHL
img_8606-1

gut verpackt: der Wurzelballen mit Drahtkorb
img_8619-1

gegen den Wind: Haltegerüst für junge Stämmchen

Die Post bringt Päckchen, zum Jahresende oft mit Geschenken. Für die Bürgerinitiative kam jetzt auch ein Paket an, ja, sogar als „Sperrgut“. Die Deutsche Post DHL spendierte der BNS 16 Apfel-Birnen und Pflaumenbäumchen, allesamt heimische Sorten. Auf der dafür vorgesehenen Fläche der oberen Schnitzenbuschwiese, wo etliche ältere Stämme und einige Lücken zu finden waren, fanden sich am Samstag ca 25 Mitstreiter, darunter 6 Abgesandte der Deutschen Post, ein , um den jungen Bäumchen einen neuen Standort zu geben. Verstärkt wurde die Truppe durch einige angehende und geprüfte Obstbaumwarte.
In kleinen Gruppen wurden die zuvor festgelegten Pflanzorte mit Pfosten, Draht und natürlich den Pflanzlingen versehen. Unter jeweils fachkundiger Anleitung wurden Gruben ausgehoben, Drahtkörbe zum Schutz der Wurzeln gegen Mäuse gelegt und die Wurzelstöcke beschnitten, damit der Austrieb im Frühjahr zügig erfolgen kann. Das leicht regnerische Wetter störte nur wenig, alle hatten einem großen Spaß an der Arbeit, die dann auch leicht von der Hand ging. Unterbrochen von der traditionellen Erbseneintopfpause waren am Ende alle Bäume in der Erde sowie gegen Mäusefraß und Winddruck gesichert. Zum Abschluss gab es für alle Baumschützer noch eine frisch von den Baumvetreranen geschnittene Mistel, die nun die weihnachtlichem Wohnungen verziert.

Man stelle sich vor, so in ca 3-4 Jahren wandern eben diese Mitstreiter der Deutschen Post über die Streuobstwiese und können von den Bäumen, die sie gepflanzt haben, einige leckere Früchte ernten und genießen... das wäre schön!

Text und Fotos © Chris Harraß

img_8654-1

Stammhalter: Das Pflanzteam der Post

img_8620-1

Wir wünschen Euch einen feierlichen und friedlichen Jahreswechsel!

Euer Team von der BNS

 
Ritterschlag für BNS-Gründer PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Dienstag, den 10. Oktober 2017 um 20:33 Uhr
ritter vom siebengebirge 2017 01originalklein

chh.Der Vorsitzende der Bürgerinitiative Naturschutz im Siebengebirge, Ignaz Schmitz, wurde in Würdigung seiner ehrenamtlichen Verdienste vom Königswinterer Ordenskapitel zum „Ritter vom Siebengebirge“ gekürt.
Damit wird neben seinem jahrelangen Engagement für die St. Sebastianus Junggesellen Bruderschaft Oberdollendorf und dem maßgeblichen Einsatz für den Erhalt Königswinterer Firma Zera sein erfolgreiches Bemühen um den Erhalt von Streuobstwiesen in den Oberdollendorfer Hanglagen. Diese sollten vor gut 30 Jahren bebaut werden. Dadurch wären wertvolle Naturflächen vernichtet worden. Ignaz Schmitz hatte damals mit seiner Frau Ulrike die Bürgerinitiative gegründet und nach und nach immer größere Erfolge bei der unter Schutzstellung der entsprechenden Flächen erlangt. Mittlerweile hat dieser Verein ca. 220 Mitglieder, von denen sich ca. 40 aktiv durch die Flächen arbeiten. Als Vertragsnaturschützer vom Land NRW gefördert, verfügt die BNS heute über modernes Arbeitsgerät und kann so fachgerechte Arbeit bei der Pflege Erhaltung und Neuanlage von Streuobstwiesen und Weinbergbrachen leisten. Als kompetenter naturschutzfachlicher Ansprechpartner wird Schmitz und die BNS bei den beteiligten Naturschutzorganisationen und -projekten gerne gefragt.
Die Bürgerinitiative hat den Ritterschlag und den Auftritt der Ritter vom Siebengebirge beim Königswinterer Winzerumzug natürlich begleitet. Auf dem geschmückten Gespann der Streuobstwiesenarbeit präsentierte sich die BNS, verteilte erste Äpfel vom Schnitzenbusch und den einen oder anderen Schluck Dollendorfer Wein. Das „Fußvolk“ indes suchte das Gespräch mit den Feiernden am Straßenrand und drückte viele BNS- Informationsflyer in die Hände. Einige Mitgliedsanfragen sind schon eingetroffen.

20170929_201253-1hp

Der Ritterschlag vom Weingott Baccus, Ulrike und Ignaz Schmitz im Kreis der BNS-Freunde,
Volksfeststimmung in der Altstadt, Der Festzug auf der Königswinterer Rheinpromenade

Fotos: © Chris Harraß, Werner Endris

img-20171001-wa0009hp
g0165782hp g0215906hp
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 10. Oktober 2017 um 21:14 Uhr
 
Sommerfrisur für den Dichberg PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Donnerstag, den 22. Juni 2017 um 17:55 Uhr
dieter 800hp
Heuernte nach "Bergbauern-Art". Diese Fuhre Heu wird auf einer neu angelegten Wiese ausgestreut, damit die Samen den
Wildkräuteranteil erhöhen...

chh.- Steil und sonnig ist die kleinste der Streuobstwiesen am Oberdollendorfer Dichberg. Gerade deshalb ist hier ein besonderes Biotop, das vielen speziellen Pflanzen und Kleintieren einen Lebensraum bietet. Deshalb ist es unerlässlich, einmal im Jahr einen Pflegeschnitt der Wiese vorzunehmen, damit Licht und Luft den kleinen oft Planzen zur optimalen Entwicklung verholfen wird. Viel Grasmasse fällt an, wenn mittels Motorsense und Balkenmäher die Hänge vom bewuchs befreit werden. Allerdings nicht alle Stellen, einige Inseln werden abwechselnd stehen gelassen, damit die Kräuter wie Majoran und Weinberglauch sich aussamen können.
Erfreulicher weise hatten sich zahlreiche Helfer eingefunden, um die aufwändige Arbeit an einem Vormittag zu erledigen. So blieb bei der traditionellen Eintopf-Mittagspause mit Weinbergblick genügend Zeit, sich auszutauschen und die Aussicht zu genießen. Jetzt hat die Fläche wieder genügend Potential, sich zu entwickeln und vielfältige Flora und Fauna hervor zu bringen.

© Text und Fotos: Chris Harraß

plane500hp
© fotos: Chris Harraß
rec hen500hp
lauch500hp schmetterling500hp
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 22. Juni 2017 um 18:06 Uhr
 
Kein Maibaum für Dich... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Montag, den 01. Mai 2017 um 08:31 Uhr
img_4380-1klein

Weil sie die Verkehrssicherheit der Zufahrt gefährdete, musste die Weide entfernt werden.

© Fotos: Chris Harraß


chh.- Zu den betreuten Liegenschaften der BNS gehört auch der ehemalige Weinberg am Oberdollendorfer Kellerberg. Steile Wiesen gibt es mittlerweile hier, die regelmäßig von wuchernden Brombeeren und sonstigem Gestrüpp gesäubert werden müssen. Die alten Terrassenmauern wachsen immer wieder zu und werden locker. Hier gingen die Mitglieder mit Hacke und Spaten zu werke, nach einigen Stunden war ein größerer Abschnitt wieder sauber. Eine wichtige Pflegemaßnahme wurde aber auf dem Weinbergweg, der mittlerweile ein ausgewiesener Wanderweg im Siebengebirge ist, durchgeführt. Einige ältere Weiden und Erlen drohten auf den Weg zu kippen und mussten per Kettensäge aus dem Berg entfernt werden. Erforderlich wurde dies, weil die BNS für die Verkehrssicherheit an diesen Abschnitt zuständig ist.
Nun hätte sich ja angesichts des Datums angeboten, von den ausgedünnten Bäumen einige Birken der Liebsten zu setzen, aber auf dem trockenen Weinberg mag nun mal keine Birke wachsen. So muss, wer will, sich den Herzensbaum an anderer Stelle aus dem Wald pflücken, die Forstämter geben gerne Tipps, wo das gegen kleinen Obolus geschehen darf.
Hier zeigte sich, dass die hochwertige Ausrüstung, mit dem die Naturschützer zugange sind, absolut erforderlich ist und zu einem sauberen Ergebnis führt. Aber auch die Sicherheit wurde jetzt wesentlich erhöht. Dank der neuen Schnittschutzausrüstung für einige Mitglieder konnten mehrere Fällarbeiten gleichzeitig durchgeführt werden. Die Mittagspause verbrachte man mitten auf dem nun freigeschnittenen Wendehammer und genoss den obligatorischen Eintopf und den herrlichen Blick auf die sonnige Rheinebene.

img_4397-1klein img_4424-1klein
Eng geht es zu auf dem schmalen Weinbergweg Nur per Hand ist die Mauerkrone zu säubern
 
Scharfe Sachen und coole Klamotten PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Donnerstag, den 06. April 2017 um 20:19 Uhr
bns-schnittschutzhp800
So ein Frühling bringt ja so einiges in Schwung, von daher hatte unser letzter Arbeitseinsatz im März mit einigen frischen Attributen aufzuwarten. Ziel der Aktion auf dem Oberdollendorfer Schnitzenbusch war es, den jungen Bäumen einige Erziehungsschnitte zukommen zu lassen. Da sich erfreulicherweise einige neue Teilnehmer einfanden, konnte unter fachkundiger Leitung einiges über die richtige Schnittechnik vermittelt werden. Dabei wurden die neuen Baumscheren in diversen Formaten eingesetzt, zuvor gab es vom Vorsitzenden Ignaz Schmitz eine Einweisung in die richtige Schärf- und Reinigungstechnik der empfindlichen Geräte. Die älteren Obstbäume und das noch vorhandene Gestrüpp am Rand der Fläche wurden diesmal nicht bearbeitet, weil die Vogelbrut schon im Gange war.

Im Laufe des Jahres kommt es immer wieder dazu, dass Starkholz und umgefallene Bäume mit der Motorsäge zerlegt werden müssen. Damit die Naturschützer dabei nicht zu Schaden kommen, wurden einige Schnittschutzausrüstungen angeschafft und bei diesem Einsatz auch gleich an einigen umgestürzten Bäumen erprobt.
Im Herbst gibt es für einige Mitglieder einen Kettensägenlehrgang, der vom Forstamt Eitorf angeboten wird. Möglich wurde diese Ausbildung auch durch Unterstützung des Projektes "Chance 7", die zahlreiche Naturschutzmaßnahmen im Siebengebirge betreibt.

Zur Mittagspause kam diesmal der neue Gaskocher zum Einsatz, auf der in bewährter Weise Eintopf zubereitet wurde, diesmal aber ruß- und windfrei...
img_3568-1hp400 img_3585-1hp400
Fotos: © Chris Harraß
 
Frische Kraft für altes Holz PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Dienstag, den 31. Januar 2017 um 16:39 Uhr
dsc02017hp dsc02013hp

Chh.- Zum Winterschnitt der Obstbäume trafen sich Ende Januar gut 20 Mitglieder und Interessierte, um auf der Streuobstwiese am Schnitzenbusch in Oberdollendorf zu arbeiten. Diesmal stand die Beseitigung verkrauteter Flächen und eine Pflege der zahlreichen älteren Bäume an. Mit Freischneider und Kettensäge wurden einige hundert Quadratmeter wieder in nutzbare Weide verwandelt. Brombeerranken und abgestorbene Bäume können jetzt auf einer Rotte zerfallen. Einige junge Apfelbäume bekamen einen Erziehungsschnitt verpasst, gerade soviel, dass sie im Sommer genügend Licht und Luft haben, um schöne Äpfel auszubilden. Die älteren Bäume, die in der jetzt bearbeiteten Ecke der Liegenschaft stehen, bekamen einige Entlastungsschnitte, d. h. an schwachem Holz wurden Triebe ausgelichtet oder eingekürzt, um Überlastungen durch die Äpfel im Spätsommer vorzubeugen. Morsche und vom Pilzbefall bedrohte Äste konnten die Naturschützer mittels Hochentaster und Baumschere entfernen. Hier gab es für jeden etwas zu tun, ob geübter Baumschneider oder interessierter Einsteiger. Ein alter, mittlerweile hohler Baumstumpf findet demnächst eine Verwendung als natürlicher Bienenstock, den der auf der Fläche tätige Imker hier anlegen wird. So findet abgestorbenes Holz noch eine weitere Verwendung.
Zur Mittagspause versammelte man sich dann traditionell um den Eintopf unter freiem Himmel und genoss die Wintersonne.

dsc02020hp

dsc02022hp

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 31. Januar 2017 um 16:46 Uhr
 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 Weiter > Ende >>

Seite 1 von 5