Bürgerinitiative Naturschutz Siebengebirge e.V.


 

 

Kellerberg - Weinbergsmauer PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Volker Damann   
Sonntag, 04. Juli 2010 00:00

Auch in diesem Jahr kümmerten wir uns um die schöne Weinbergsmauer am Kellerberg. Die Mauer wurde im Jahre 1932 errichtet und begrenzt heute den Winzerweg oberhalb von Dollendorf. Bereits seit 4 Jahren bemühen wir uns darum, die teilweise brüchig gewordene Mauer zu restaurieren. Teilweise werden Steine erneuert oder neu verfugt. Büsche und Bäume haben mit ihrem Wurzelwerk teilweise starke Schäden verursacht und Mauersteine aus dem Verband gesprengt. Damit die Schäden nicht weiter fortschreiten, müssen wir einige Büsche und Bäume fällen und die eingewachsenen Wurzeln entfernen oder kappen. Die Mauerkrone wurde ursprünglich mit Mörtel verputzt, ist aber mittlerweile von Erdreich, Pflanzen und Wurzeln überdeckt. Der Mörtel ist an vielen Stellen gerissen und das eindringende Wasser schädigt die Mauer weiter. Wir haben daher die Mauerkrone auf der gesamten Länge freigelegt, um Schäden beurteilen und reparieren zu können. Auch haben mittlerweile einige Bäume eine Größe erreicht, sodaß sie eventuell eine Gefahr für Passanten auf dem Weg darstellen. Da unser Verein für die Wegesicherung verantwortlich ist, müssen wir daher auch in diesen Fällen einschreiten und ggfs. Bäume fällen. Die Mauer ist mittlerweile fertiggestellt und restauriert.

Im oberen Teil des Kellerbergs, der sehr steil zur Strasse zum Jugendhof Rheinland abfällt, haben Ginster, Brombeeren und andere schnell wachsende Pflanzen wieder die Oberhand gewonnen. Die Fläche wird zwar regelmäßig mit Schafen und Ziegen beweidet, aber manche Bereiche sind auch von den Tieren nicht erreichbar. Daher müssen wir regelmäßig diese Flächen mit Freischneidern bearbeiten und den Abschnitt von der Fläche herunterziehen. Eine sehr schweißtreibende und anstrengende Arbeit.

Wie bei jeder Aktion gönnen wir uns eine Mittagspause mit Suppe und Brötchen. Entgegen der Vorhersage blieb das Wetter stabil mit nur wenigen Regentropfen und wir konnten nach ungefähr 6 Stunden Arbeit an der frischen Luft unsere Geräte einpacken und ins Dorf zurückbringen. Trotz anstrengender Arbeit hatten wir alle wieder viel Spass miteinander und es ist wie immer eine tolle Erfahrung auf die geleistete Arbeit zurückzuschauen und sich an dem Ergebnis zu freuen. An dieser Aktion waren sehr viele Mitglieder beiteiligt - und auch einige Kinder haben tatkräftig mitgeholfen. Wir wünschen uns, daß auch beim nächsten Mal im Juni am Dichberg wieder viele Mitstreiter dabei sein werden.

Aktualisiert ( Sonntag, 04. Juli 2010 15:16 )