Bürgerinitiative Naturschutz Siebengebirge e.V.


Eingehüllt vom Knoblauchduft einen schnellen Schnitt gemacht... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Samstag, den 30. April 2016 um 17:05 Uhr
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Fotos: © Chris Harraß
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Fotos: © Chris Harraß

Einer der kleineren Flächen der BNS ist der ehemalige Weinberg auf dem Dichberg bei Oberdollendorf. Die jetzige Streuobstwiese ist aber dennoch ein wertvolles Stück Natur. Seine vielfältigen Pflanzenarten fallen nicht sofort auf, aber bei der letztlichen Frühjahrsmahd zog sofort ein starker Knoblauchduft in die Nasen der ca. 15 Aktiven, die sich mit Balkenmäher und Heurechen an die Arbeit im Steilhang machten. Der Weinberglauch war es, der seinen Geruch beim Mähen verströmte. Er ist hier stark vertreten und fühlt sich auf der mageren. sonnigen Wiese wohl. Das Wetter der vergangenen Tage hat das Gras nicht allzu sehr zum Wachsen angeregt, so dass die Mäharbeit rasch erledigt war. Einige Flecken blieben aber verschont, so dass sich hier die seltenen Pflanzen weiter entwickeln können. So blieb noch Zeit, alte Holzreste, an den Wiesenrand zu schaffen und den zuletzt gepflanzten jungen Apfelbäumen eine Pflege zukommen zu lassen. Mit der Kettensäge wurde der immer weiter vordringende Wald zurückgeschnitten, so kann wieder mehr Sonnenlicht auf die Fläche fallen und für gesundes Wachstum sorgen.
Wie immer gab es zwischendurch einen deftigen Eintopf, der am Rand der Weinberge mit Fernblick in die Kölner Bucht besonders gut schmeckte.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 30. April 2016 um 17:16 Uhr