Bürgerinitiative Naturschutz Siebengebirge e.V.


 

 

Auszeichnung für BNS-Ehrenamt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Donnerstag, den 15. Januar 2015 um 21:43 Uhr
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 15. Januar 2015 um 21:59 Uhr
 
Gut gestylt in die kalte Jahreszeit! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Samstag, den 22. November 2014 um 22:14 Uhr

Gut vorbereitet in den Winter gehen, das gilt nicht nur für den Menschen, auch die Obstbäume wollen gut versorgt in die frostige und unwirtliche Jahreszeit gehen. Gerade unsere heimischen Apfelbäume sind genetisch so angelegt, dass sie im Winter den Saftfluss stoppen und Kraft für den erneuten Austrieb im Frühjahr sammeln. Damit das dem Streuobstbaum möglichst nachhaltig gelingt, braucht er eine vorwinterliche Pflege, die jetzt, Ende November, durch etwa 20 Mitglieder der BNS auf den Flächen am Dollendorfer Schnitzenbusch vorgenommen wurde. Auf den Arbeitseinsatz machte ein Banner und ein Flyeraufsteller aufmerksam, der über die Arbeiten informierte.

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Fotos: Chris Harraß 2014 

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Bei den jungen Bäumen, die nun mehr und mehr an Stammumfang zulegen, wurden die Haltegurte etwas gelockert um Abschnürungen und Rindenverletzungen zu verhindern. In einigen Jahren werden sie stabil genug sein, um ohne Fixierung ihre Krone im Herbstwind zu wiegen. In den sie umgebenden Drahtkäfigen wurde der Dornenbewuchs und die Wildtriebe entfernt.
Die älteren Apfelbäume erfuhren einen Korrekturschnitt, meist zur Verbesserung der Belichtung der späteren Fruchtansätze. Die Entfernung von Totholz kam denjenigen Bäumen zugute, die aufgrund ihres Alters zur Verfilzung und zum Bruch neigen und deren Gesundheit dadurch erheblich verbessert wurde. Besonderes Augenmerk legten die Mitglieder der Bürgerinitiative auf die Entfernung verletzter Äste, die eine potentielle Infektionsgefahr für den gesamten Baum darstellte.

Die entfernten Zweige und Stammstücke haben die Baumpfleger ordentlich auf einen Haufen geschichtet, der im Laufe der Zeit verrotten wird und bis dahin vielen Tieren im Winter Unterschlupf bietet.

Beim gemeinsamen Mittagessen auf der sonnenüberfluteten Streuobstwiese am Schnitzenbusch wurden dann all die Themen erörtert, die während der Arbeit auf der Fläche nicht möglich waren... Ein leckerer Eintopf half nicht unwesentlich dabei...
Beim nächsten Baumschneidetermin, der im Februar 2015 stattfinden wird, die Arbeit auf dem Schnitzenbusch fortgesetzt, dazu sind natürlich wieder Interessenten herzlich eingeladen sind.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 22. November 2014 um 22:45 Uhr
 
Aus dem Apfel gebrannt... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Samstag, den 11. Oktober 2014 um 22:05 Uhr
ChH - Nicht jedes Jahr ist ein gutes Apfeljahr. Trotz intensiver Pflege der Streuobstbäume der BNS übers Jahr ist die Ernte in diesem Jahr nicht sehr üppig ausgefallen. Am vergangenen Samstag zogen rund 20 Mitglieder auf den Schnitzenbusch, um die reifen Äpfel der unterschiedlichsten Sorten von den Bäumen zu holen, um sie einer weiteren Verwendung zuzuführen. Für die Saftproduktion hätte es nicht gereicht, deshalb wurden die Früchte sorgfältig gepflückt, schließlich sollten sie weitgehend unversehrt der Brennerei zugeführt werden, die sie zu köstlichem Obstler verarbeiten wird.
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Fotos: Chris Harraß

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Rund 760 kg Streuobstäpfel fanden den Weg in die Maischepresse. Nach einigen Monaten kann der eigene Brand dann verkostet werden.
Bei diesem Arbeitseinsatz fehlte natürlich der gemütliche Teil mit leckerem Eintopf nicht, bei der Gelegenheit konnten wieder einige neue Mitstreiter begrüßt werden.

Im kommenden Winter gibt es wieder einen Baumschnitttermin, zu dem natürlich Interessenten herzlich willkommen sind. An der Streuobstwiese am Schnitzenbusch wird demnächst eine Infotafel gebaut, deren Entwurf schon einmal begutachtet wurde

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 12. Oktober 2014 um 07:57 Uhr
 
Sportlich in den Weinbergen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Sonntag, den 29. Juni 2014 um 19:25 Uhr
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Nicht nur der Pflege von Streuobstwiesen ist die BNS verbunden, auch das gute Miteinander mit den örtlichen Vereinen, den Winzern und allen Bürgern ist den Mitgliedern ein Anliegen. Der Kultlauf "Le petit Mèdoc " in den Oberdollendorfer Weinbergen bot am letzten Junisamstag gute Gelegenheit dazu. Mit demTraktor und dem großen Anhänger wurden Weinstände und sonstiges Gerät auf die Strecke in den Weinbergen transportiert.  Natürlich hat der Verein mit dem neuen Banner vor Ort auf sich aufmerksam gemacht.
Foto: www.eventfotografie24.de
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 01. Juli 2014 um 08:04 Uhr
 
Wie eine Fahne im Wind... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Dienstag, den 10. Juni 2014 um 19:23 Uhr
... soll das brandneue Banner der BNS bei Aktivitäten in- und outdoor auf den Verein aufmerksam machen. Gerade bei den Arbeiten auf den Flächen fragen immer wieder zufällig vorbeikommende Wanderer, wer denn da eigentlich auf den Wiesen so eifrig herumwerkelt... Damit soll jetzt zukünftig die Frage beantwortet werden.
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Gras ab für Artenvielfalt! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Samstag, den 24. Mai 2014 um 21:11 Uhr
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Die optimalen Wachstumsbedingungen in diesem Frühjahr haben das Graswachstum auf den Streuobstwiesen enorm begünstigt. Damit die vielen übrigen Kräuter und seltenen Pflanzen genügend Raum und Sonne haben, ist eine jährliche Mahd erforderlich. Deshalb rückten ca. 15 Aktive der BNS und einige neue Mitglieder trotz des regnerischen Wetters am heutigen Maitag mit ihren Gerätschaften zum Dichberg, neben den Oberdollendorfer Weinbergen. Mit dem Balkenmäher, ohne den dieser ehemalige steile Weinberg nicht zu bearbeiten wäre, und der Motorsense ging es dem Wildwuchs zu Leibe. Das Mähgut wurde dann von Hand auf Planen gepackt und damit die steile Böschung talwärts befördert, wo es am Waldrand verrottet und weiteren Lebewesen Unterkunft bietet.


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Natürlich wurden vereinzelt Inseln der üppigen Blumenwiese stehen gelassen, damit sich Blumen und Gräser aussamen und die Blüten den Insekten Nahrung bieten können. So wird versucht, durch die fälligen Pflegemaßnahmen ein ökologisches Gleichgewicht herzustellen. So kann auch der seltene Weinbergslauch hier gedeihen (Bild unten rechts). Die Streuobstbäume auf dieser Fläche werden in erster Linie zur Pflückernte genutzt. Zur Saftgewinnung ist diese Lage zu steil.

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Bei einer zünftigen Mittagspause mit traditionellem Eintopf am Rand der Dollendorfer Weinberge fand sich natürlich wieder Gelegenheit für regen Gedankenaustausch – nicht nur über ökologische Themen... BNS macht Spaß!
Zu den nächsten Aktionen sind natürlich wieder interessierte Menschen herzlich eingeladen.

 

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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 25. Mai 2014 um 07:40 Uhr
 
Einen guten Schnitt gemacht... Jahreshauptversammlung der BNS 2014 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Mittwoch, den 16. April 2014 um 11:10 Uhr
Eigentlich werkeln sie ja seit nunmehr über 25 Jahren meistens in den Streuobstwiesen rund um Oberdollendorf herum, einmal im Jahr finden sich aber die Mitglieder der Bürgerinitiative Naturschutz Siebengebirge (BNS) zur Jahreshauptversammlung ein. Laut Vorsitzendem Ignaz Schmitz ist  der Verein insgesamt gut  aufgestellt, besonders erfreulich sei, dass bei den Arbeitseinsätzen auf den Flächen am Schnitzenbusch, dem Zengeling oder Dichberg nahe an den Dollendorfer Weinbergen oder dem ehemaligen Wingert am Kellerberg immer genügend helfende Hände vorhanden sind. So könnten die geplanten Pflegearbeiten stets umfangreich erledigt werden.

Schriftführerin Marianne Gorgs ließ die Aktivitäten des vergangenen Jahres Revue passieren: In den ersten Monaten (des vergangenen Jahres) wurden Apfelbäume so beschnitten, dass sie reichlich Licht bekommen und die Früchte gut gedeihen. Besonderes Augenmerk legten die Baumpfleger auf den Zustand der Drahtkäfige gegen Verbiss um die jungen Bäume. Im Sommer konzentrierten sich die Pflegearbeiten auf die Mahd der Wiesen auf den  Flächen am Dichberg und am Zengeling. Hier galt es, durch Abtragen des langen Grases Lebensraum für geschützte Pflanzen und Tiere zu schaffen sowie der Überdüngung und der Verbuschung entgegenzuwirken. Diese Arbeiten an den Steillagen konnten nur unter Einsatz spezieller Arbeitsgeräte aus den Schweizer Bergen sicher erledigt werden. Der Herbst entlohnte dann die Mitglieder mit einer reichen Apfelernte, die überwiegend zu Saft verarbeitet wurde.
Die kalten Wintermonate nutzten die Mitglieder zum Erziehen der jungen Bäume durch geeignete Schnittmaßnahmen.

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Auch die Instandhaltung  des Weinbergweges am Kellerberg gehört zu den Aufgaben der BNS. Der über 40 Jahre alte Traktor stößt dabei manchmal an seine Grenzen und soll jetzt ausgetauscht werden. Foto: Chris Harraß

Maßgeblich beteiligt waren einige Mitglieder der BNS auch an der „Heinzelmännchen“-Aktion in den vom Steinschlag bedrohten Rhöndorfer Weinbergen. Durch ihre unkonventionelle Mithilfe bei der bedrohten Lese demonstrierte die BNS ihre Verbundenheit zur regionalen Erhaltung schützenswerter Areale.  Winzer Felix Pieper war es denn auch, der aus einem Teil des Apfelmostes versuchsweise Apfelwein kelterte. Erste Ergebnisse wurden zusammen mit dem durch die Leseaktion entstandenen „Guerillawein“ auf der Versammlung verkostet.
All  die Pflegearbeiten im schwierigen Gelände sind ohne geeignete Geräte kaum sicher und effektiv zu bewerkstelligen. Aus diesem Grund wird sich der Verein einen neuen Weinbergtraktor als Ersatz für den in die Jahre gekommenen Holder anschaffen.  Zur Finanzierung  werden gerne noch Spenden entgegen genommen.

Über die Aktionen der ehrenamtlichen Naturschützer wird regelmäßig hier berichtet. Die aktuellen Arbeitstermine sind hier aufgelistet. Wer gerne einmal mitarbeiten möchte, ist stets willkommen.
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 16. April 2014 um 11:20 Uhr
 
Gegen das Verkrauten... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Sonntag, den 16. März 2014 um 11:12 Uhr

Nur mittelbar ging es beim letzten Arbeitseinsatz um Streuobst. Zu den vom BNS betreuten Flächen gehört auch der ehemalige Weinberg am Dollendorfer Kellerberg. Nach der Aufgabe der Bewirtschaftung um 1980 arbeitet der BNS kontinuierlich gegen die Verbuschung, um sonnenliebenden Tieren und Pflanzen Raum zu geben. Unterstützung leistet dabei auch eine Ziegenherde, die den Bewuchs regelmäßig kurz hält.
So rückten auch vergangenen Samstag die Mitglieder mit viel geeignetem Gerät in die Steillagen aus, um Brombeerranken und sonstige Wurzelschösslinge aus der Mergelschiefer -Erde zu entfernen. Nicht ganz einfach, im Hang die Balance zu halten, aber als Belohnung gab es eine grandiose Aussicht auf das Rheintal über Bonn und, wenn die Sonne denn zeitweise herauskam, bis nach Köln. Aber nicht nur die Flächen, auch der Wirtschaftsweg durch den Weinberg und die Trockenmauern unterzogen die Naturschützer einer intensiven Pflege. Hässliche Reste einer alten Bank fielen gezielten Hammerschlägen zum Opfer, zahlreiche Treppen in den Mauern wurden akribisch gereinigt, wobei die historischen Sinnsprüche auf den Stufen wieder hervor kamen. Die Motorsäge fällte vom Umsturz bedrohte Bäume und das Holz wurde gleich an anderer Stelle zur Sicherung einer ausgewaschenen Böschung am Wirtschaftsweg verwendet. Praktizierte Nachhaltigkeit!

Am Fuß des Kellerberges befinden sich weitere historische Trockenmauern, die aber von der Erosion stark angegriffen sind und abzustürzen drohen. Bis sie von Spezialisten wieder aufgebaut werden, wurden die Stellen vom BNS mit einem Schutzzaun versehen, um evtl. Steinschlag auf die darunter liegende Straße zum Jugendhof Rheinland abzusichern.
Auch diesmal konnten wieder neue Interessierte begrüßt werden. Beim üblichen gemeinsamen Mittagseintopf setzte zwar leichter regen ein, der Gemütlichkeit tat das aber keinen Abbruch.

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Alle Fotos: Chris Harraß
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 16. März 2014 um 11:48 Uhr
 
Arbeiten zum Winterauszug PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Montag, den 17. Februar 2014 um 00:02 Uhr
Es war ja eigentlich kein richtiger Winter, 2013/14, so mit Schnee und strengem Frost. Dementsprechend war auch der Zustand der Streuobstwiese auf dem Zengeling, den der BNS diesmal zusammen mit dem benachbarten Dichberg an den Dollendorfer Weinbergen bearbeitete. Es galt, die Sturmschäden auf den Wiesen zu beseitigen und vereinzelte Schnittarbeiten an den Obstbäumen vorzunehmen. Auffallend waren die zahlreichen Äpfel, die für diese Jahreszeit ungewöhnlich zahlreich und unversehrt noch immer unter den Bäumen lagen. Die milden Temperaturen der letzten Monate haben eine frostunterstützte Verrottung verhindert. Zugleich waren einige große Bäume im Sturm umgestürzt, die aufwändig mit der Kettensäge zerlegt werden mussten. Da der BNS mit einem knappen Dutzend Mitgliedern zur Stelle war, ging die Arbeit gut voran.
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Durch eine Spende von Herrn Dr. Til Macke vom NABU aus Oberpleis konnte auf den beiden Flächen 8 neue Vogelhäuschen für verschiedene Vogelarten installiert werden. Weitere sollen für die Fläche auf dem Schnitzenbusch folgen. Bei frühlingshaftem Wetter wurde bis zum frühen Nachmittag gearbeitet und die obligatorische Suppe aus dem großen Topf schmeckte besonders gut.

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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 17. Februar 2014 um 00:21 Uhr
 
Winterschnitt zum Jahresende PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Samstag, den 30. November 2013 um 19:17 Uhr

Was für ein Streuobstjahr! Etliche Tonnen Äpfel wurden im Herbst von den Lagen am Oberdollendorfer Schnitzenbusch geerntet, die jetzt ihrer Vermostung entgegensehen. Damit das auch im nächsten Jahr wieder so gut klappt, bedarf so eine Streuobstwiese zur Winterzeit ein wenig Pflege. Deshalb trafen sich Ende November rund 15 Vereinsmitglieder um die Wiese für den Winter fit zu machen. Die Stürme des vergangenen Herbstes hatten zahlreiche alte Bäume niedergelegt. Hier setzte die Kettensäge an und verwandelte sie in handliche Brennholzstücke und Unmengen von Astwerk, das auf den großen Reisighaufen geschichtet wurde. Darin finden in der kalten Jahreszeit Igel und anderes Kleingetier sicheren Unterschlupf.

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Einige Bäume hatten während des Jahres derart stark zugelegt, dass ihre „Wassertriebe“ gehörig eingekürzt werden mussten. Erfreulicherweise konnten wir einige neue Mitglieder begrüßen, die sich nach einer kurzen Einweisung von Ignaz Schmitz daran machten, die Bäume in eine optimale Form für den Fruchtansatz im nächsten Jahr zu bringen.
Viele junge Bäume, die in den letzten Jahren gepflanzt wurden, sind durch Bänder gegen Verdrehung durch Windböen gesichert. Mit zunehmendem Wachstum werden diese Bänder aber zu eng und behindern den Baum in seinem Wachstum Deswegen wurden einzelne Bänder durch neue ersetzt, um der Pflanze ein leichtes pendeln zu ermöglichen. In einigen Jahren werden sie dann keinen derartigen Schutz mehr benötigen.
Damit einer Verbuschung der Streuobstwiese vorgebeugt wird, sorgte der Einsatz des Freischneiders für die Beseitigung der zahlreichen Wurzelschößlinge.

Nach einigen Stunden intensiver Arbeit und einer wie immer zünftigen Mittagspause konnte der BNS zufrieden auf die hergerichtete Fläche schauen. Für das Frühjahr wurden auf Teilen der Wiese einige Neuanpflanzungen geplant, etliche alte Totholz-Bäume, die auch nicht als Unterkünfte für Spechte oder Insekten dienen, sollen dann entfernt werden.

Chris Harraß

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 30. November 2013 um 19:31 Uhr
 
Das Nest bereitet... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Samstag, den 16. März 2013 um 14:56 Uhr
Arbeitseinsatz kurz vor Ostern auf dem Schnitzenbusch.

Diesmal galt es, die sonst eher stiefmütterlich behandelten jungen Bäume auf der talseitigen Wiese zu pflegen. Sie haben sich gut entwickelt. Innerhalb ihrer Käfige, die sie vor Wildfraß und Sturm schützen, hat sich im Laufe der Zeit allerhand Gestrüpp und Seitentriebe angesammelt. Um wieder genügend Raum für ein gesundes Wachstum zu schaffen, wurden die Jungpflanzen davon befreit. Man hätte meinen können, wir hätten dem Osterhasen sein Nest bereitet, aber die Schutzzäune wurden nach der Pflegeaktion wieder sorgsam verschlossen.


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Aber nicht nur der Nachwuchs, auch gestandene Apfelbaum-Veteranen bekamen einen gehörigen Pflegeschnitt verpasst, altes Holz und unnötige Schattenspender wurden mit Motorsäge und Baumschere entfernt. Jetzt sollte einem erfolgreichen Fruchtansatz in den nun lichtdurchfluteten Baumkronen nichts mehr im Wege stehen.

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Zu hoffen ist nun auf eine frostfreie Blühphase mit ausreichend Fluggelegenheit für die Bienen, die ja mit ausschlaggebend für eine gute Befruchtung ist. Die Blüten jedenfalls waren schon erahnbar, sie zeigen sich aber erst bei insgesamt wärmerer Witterung. Dann bieten unsere Streuobstwiesen eine prächtige Kulisse für den Osterspaziergang ins Siebengebirge...

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 04. Juli 2013 um 18:24 Uhr
 
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