Bürgerinitiative Naturschutz Siebengebirge e.V.


 

 

Abbruchsicherung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Samstag, den 21. November 2015 um 18:21 Uhr

(chh) Obstbäume sind bisweilen, besonders, wenn sie schon viele Ringe unter der Borke haben, sehr schön anzusehen mit ihrer mächtigen Krone. Was aber, wenn dann ein sehr fruchtbares Apfeljahr kommt und die Früchte so zahlreich und schwer sind, dass die lang ausladenden Äste abzubrechen drohen? So geschehen in diesem Jahr, als in einer Sonderaktion die Mitglieder der BNS mittels eilig geschlagener Fichtenstangen Unterstützung geben mussten.
Jetzt, nachdem die üppige Ernte abgeschlossen und das Laub von den Bäumen ist, machten sich die Baumpfleger daran, die bis zu 5-6m langen Äste einiger gefährdeter Apfelbäume zu stutzen. Mittels Hochentaster wurden sie bis zur Hälfte eingekürzt und damit erst einmal die Bruchgefahr gebannt. Das Astwerk fand dann mit Traktorunterstützung seinen Platz auf der Rotte am Waldwand.

Da das vorhergesagte Regenwetter an diesem Herbstsamstag ausblieb, machte sich die Truppe noch an einigen jungen Bäumen zu schaffen und entfernte kleine Bruchäste oder sorgte für die Komplettierung von Verbissschutzkäfigen. Einige wenige Äpfel hingen noch auf den Bäumen und wurden vor Ort verspeist. Entgegen der Tradition gab es zur mittäglichen Stärkung diesmal keine Eintopfsuppe, sondern einen zünftigen Fleischkäse in der Basisstation der BNS.
Die Bürgerinitiative kann auf ein gutes Jahr zurückblicken. Die betreuten Streuobstwiesen und Weinbergbrachen sind in einem guten Zustand, ein für die Arbeit wertvoller Traktor wurde angeschafft und die diesjährige Apfelernte war überwältigend. Vielleicht finden im nächsten Jahr auch noch einige junge Menschen den Weg auf die Apfelwiesen. Herzlich eingeladen sind sie auf jeden Fall...

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Alle Fotos: © Chris Harraß

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 21. November 2015 um 18:34 Uhr
 
Volle Ladung Obst PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Sonntag, den 11. Oktober 2015 um 08:37 Uhr

„Die Äste so schwer und die Äpfel so rot“, so stellte sich die Situation auf den Streuobstwiesen der BNS nicht nur auf der Streuobstwiese am Schnitzenbusch in königswinter-Oberdollendorf dar. Schon im Vorfeld vor einigen Wochen mussten gefährdete Äste abgestützt werden, um ein Auseinanderbrechen unter der Apfellast zu verhindern.

Am vergangenen Samstag nun war der Tag der Ernte. Bei anfangs frischem, später sogar sonnigem Herbstwetter fanden sich zahlreiche Mitglieder und Gäste auf der Wiese ein, um zunächst mit großen Planen die Flächen unter den Bäumen abzudecken, auf die dann die Massen an geschüttelten Früchten fielen. Grob sortiert, in Körbe gefüllt und dann per Traktor zum Container gefahren, kamen innerhalb einiger Stunden rund 15 Kubikmeter Streuobstäpfel zusammen. Nach der Vermostung entsteht daraus später Apfelsaft und vielleicht auch eine kleine Menge Apfelwein. Der Saft kann im Anschluss an die jeweiligen Aktionen von den Mitgliedern erworben werden.
Besonders schöne Apfelexemplare wurden von den Naturschützern per Hand vom Baum gezupft, um im heimischen Lager den Winter über als Vitaminspender zu dienen. Dabei konnte man anhand der zahlreichen Sorten einen guten Geschmacksvergleich vor Ort anstellen. Das macht eben sinnvolle Streuobstwirtschaft aus. Alte Sorten erhalten und Vielfalt herstellen. Daran arbeiten die Aktiven der BNS schon seit vielen Jahren auf verschiedenen Flächen rund um Oberdollendorf.
Besonders schön war es, die Kinder und Jugendlichen zu sehen, die mit Freude und Ausdauer an der Apfelernte beteiligt waren.

Wer einmal bei der Pflege von Streuobstwiesen und den Weinbergbrachen dabei sein möchte, ist wie immer herzlich eingeladen. Die Aktionen werden auf der Terminleiste der Internetseite angekündigt.

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Fotos: © Chris Harraß 2015
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 11. Oktober 2015 um 08:44 Uhr
 
Die Ernte wird eingefahren PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Donnerstag, den 01. Oktober 2015 um 13:21 Uhr
Die Apfelbäume auf den Streuobstwiesen des BNS hängen voll mit leckeren Äpfeln. All die Arbeit, die wir uns  gemacht haben, wird nun belohnt. Die große Apfelernte findet auf dem Schnitzenbusch in Königswinter-Oberdollendorf statt. Treffpunkt ist Samstag, 10.10. 2015 um 09:00h auf der Streuobstwiese .

Um die Massen ernten zu können, um sie der Vermostung zuzuführen, benötigen wir noch zahlreiche Helfer.  Wer also gerne einmal mitarbeiten möchte, ist herzlich willkommen. Essgeschirr bitte mitbringen, es gibt was deftiges...

Anfragen auch gerne unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 01. Oktober 2015 um 13:36 Uhr
 
Unterstützung erforderlich PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Dienstag, den 08. September 2015 um 17:13 Uhr
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In diesem Jahr erwarten wir eine Rekordernte von Streuobstäpfeln am 10. Oktober. Die Bäume am Schnitzenbusch hängen voll wie selten. Einige Äste sind schon auseinander gebrochen. Wir haben eine erste Rettungsaktion unternommen, tiefhängende Zweige mit Fichtenstangen abgestützt und abgebrochene Äste beseitigt.
Wir bitten Euch an dieser Stelle noch einmal um sehr zahlreiche Unterstützung bei der Ernte am 10. Oktober auf dem Schnitzenbusch in Oberdollendorf. Es wird ein Fest!! Gäste sind natürlich herzlich willkommen.

Fotos: Chris Harraß
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 08. September 2015 um 17:26 Uhr
 
Ein weihevoller Tag... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Mittwoch, den 02. September 2015 um 09:27 Uhr

...war es für die Bürgerinitiative am vergangenen Samstag, galt es doch, den neuen Weinbergtraktor mit allen Sponsoren und Gönnern einzuweihen. Am Vormittag war jedoch noch Arbeit angesagt, auf dem ehemaligen Weinberg Zengeling war das hohe Gras zu mähen, damit seltene Kräuter auch eine Chance haben und einer Verbuschung vorgebeugt wird. Dabei wurden bewusst die Randbereiche und einige Inseln vom Balkenmäher verschont, die Schmetterlinge und andere Insekten sollten vom Blütenreichtum profitieren. Das Mähgut wurde wieder in bewährter Art mit Folien talwärts befördert. Erstmals stand auf der Fläche ein Bienenstock, Vereinsmitglied Manfred Schmitz von www.Wiesenkind.de hatte versuchsweise ein Volk hier platziert. Zukünftig sollen einige Völker dazu kommen und für die Bestäubung der Obstbäume sorgen.
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harte Handarbeit: Grasrechen
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der Teststock: Manfred Schmitz begutachtet seine Bienen
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Vorstand der BNS und Sponsoren vor dem neuen Traktor.
alle Fotos: © Ch. Harraß
Am Nachmittag verwandelten die BNS- Aktiven den Aussichtsplatz auf der „Hülle“ in den Dollendorfer Weinbergen in einen kleinen Festplatz, der neue Mc.Cormick Weinbergtraktor wurde offiziell eingeweiht. Vorsitzender Ignaz Schmitz dankte noch einmal allen Sponsoren von der Kreissparkasse, der DM-Stiftung, der Telekom und der Bezirksregierung für die Unterstützung bei der Anschaffung. Mit dem neuen Fahrzeug kann fortan die Arbeit des Vereins im schwierigen Gelände besser und sicherer geleistet werden. Natürlich gab es im Anschluss einen deftigen Imbiss in Form von Spießbraten und Fleischkäse, die von der Metzgerei Holl aus BN-Oberkassel geliefert wurden. Mit Apfelsaft von den Streuobstäpfeln und einer besonderen Edition Apfelwein, ebenfalls von BNS- Äpfeln, wurde auf das neue Arbeitsgerät und eine gute Zukunft für den Verein angestoßen.
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Präsent von der DM-Stiftung
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Schwein von der Sparkasse
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 02. September 2015 um 10:03 Uhr
 
Und eine Prise Majoran... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Sonntag, den 31. Mai 2015 um 21:31 Uhr
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Fotos: Chris Harraß

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Sommerduft lag über dem ehemaligen Weinberg und der jetztigen Streuobstwiese am Dollendorfer Dichberg. Schon in aller Frühe hatten die Aktiven der BNS damit begonnen, das hoch gewachsene Gras auf dem Steilhang zu mähen. Schwierige Arbeit, der schwere Balkenmäher treibt sich zwar kräftig vorwärts, ihn in die richtige Richtung zu dirigieren, verlangte schon die ganze Aufmerksamkeit. Reihe um Reihe fielen die Halme um die Obstbäume, außer Gras enthielt das Mähgut viele Wildkräuter und weil es in der Nacht leicht geregnet hatte, breitete sich der Duft schnell über die ganze Fläche aus. Besonders der wilde Majoran, der jetzt kurz vor der Blüte stand, bestimmte das Aroma.
Als die Fläche frei war, rückten die Naturschützer mit Rechen, Heugabeln und großen Tüchern an. Der Schnitt wurde gehäufelt, dann auf die Tücher geladen und talwärts auf die Rotte befördert. Wo das nicht möglich war, wurde der Weinbergtraktor mit Anhänger eingesetzt. Nach einigen Stunden, unterbrochen durch die obligatorische Erbsensuppenpause mit Blick auf die Weinberge und Ober- und Niederdollendorf, waren die Flächen wieder sauber und boten nun wieder all den anderen Wildkräutern und Tieren Licht und Lebensraum. Ohne diese alljährlichen Pflegemaßnahmen würden die Flächen bald verbuschen und die wichtige Streuobstlandschaft nach und nach verschwinden. Für die nächsten Aktionen sind natürlich wieder Gäste herzlich eingeladen. Die Termine sind immer auf der Homepage ersichtlich.


Zuletzt aktualisiert am Montag, den 01. Juni 2015 um 06:30 Uhr
 
Den Oberbau erneuert PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Montag, den 25. Mai 2015 um 22:53 Uhr

...hat die BNS auf ihrer letztlichen Jahreshauptversammlung. So, wie es alle Vereine alljährlich handhaben, war es an der Zeit, die Aktivitäten des vergangenen Jahres Revue passieren zu lassen und die Personalien im vorstand neu zu ordnen.

Der Schwerpunkt lag natürlich auf der Pflege der Streuobstwiesen auf den Flächen am Schnitzenbusch, am Dichberg und Zengeling. Hier fand nicht nur ein Schnitt der Obstbäume statt, zahlreiche junge Bäume wurden fachmännisch gepflanzt, um den Fortbestand der seltenen Apfelsorten zu gewährleisten. Dabei gab es stets eine fachmännische Anleitung, die auch immer wieder von neuen Interessenten in Anspruch genommen wurde. Einige neue Mitglieder haben auf diese Weise zum Verein gefunden. Der ehemalige Weinberg am Kellerberg trägt keine Obstbäume, wird aber von den Aktiven der BNS von Bewuchs frei gehalten. Außerdem ist es Aufgabe des Vereins, den Weg mitsamt der Trockenstützmauern am Weinberg in einem sicheren Zustand zu halten.
Der Höhepunkt des Jahres war wieder die Apfelernte, diesmal wurde eine kleinere Menge der verschiedenen Apfelsorten geerntet, welche zu hochwertigem Obstbrand verarbeitet wurden.

Eine wichtige Abschaffung stand im letzten Jahr an: Ein neuer Weinbergtraktor ersetzte den in die Jahre gekommenen Holder. Dank finanzieller Unterstützung einiger Sponsoren leistet er nun seinen Beitrag im Verein, um die anfallenden Arbeiten sicherer und effektiver zu erledigen. Unterstützung bei der Reduzierung der Schädlinge bekam die BNS durch eine Nistkastenspende von Dr. Till Macke.

Finanziell ist der Verein laut Kassenbericht gut aufgestellt, wenngleich der neue Schlepper die Kasse arg gebeutelt hat. So wunderte es nicht, dass der Kassenwart eine volle Entlastung erfuhr.

Das Personalkarrusell drehte sich nur wenig, man ist seit Jahren mit einem bewährten Vorstand unterwegs, der die Geschicke des Vereines lenkt. Erster Vorsitzender bleibt Ignaz Schmitz, er wird weiterhin von Dieter Laschewski als zweiter Vorsitzender unterstützt. Thomas Mauel hat das Vereinsgeld offenbar so gut verwaltet, dass er das auch weiterhin tun darf.
Beim Posten des Schriftführers hat es dann einen Wechsel gegeben, nun schreibt Werner Endris alles mit, was auf Sitzungen gesprochen wird und .sorgt damit für eine lückenlose Protokollierung der Vereinsgeschichte. Uwe Lelke sorgt sich weiterhin als Gerätewart um die Einsatzfähigkeit der Maschinen und Geräte, Chris Harraß schreibt die Artikel auf der Website und hält den Kontakt zur Presse. Eberhard Wegner unterstützt den Vorstand als Beisitzer, der bisherige Kassenprüfer, Dr., Arnold Streit wird nach 2-jähriger Tätigkeit von seiner Frau Dr. Beate Streit abgelöst.
Für 25 jährige Mitgliedschaft wurden Jörg Brüßler und Michael Gerstberger mit je einer Flasche „Guerilla-Wein“ geehrt, bei dessen Lese einige Mitglieder des BNS beteiligt waren.

Somit hatte die BNS wieder einen funktionierenden Vorstand und konnte sich im Anschluss einem Vortrag der Siebengebirgsimker Manfred Schmitz und Kay Thiel über die wertvolle Funktion der Honigbienen bei der Bestäubung der Obstbäume in der Region widmen.

Die Bürgerinitiative Naturschutz Siebengebirge e.V. ist also für die nächsten Jahre gut aufgestellt und kann effektiv in den Streuobstflächen des Siebengebirges arbeiten.


 
Unter die Erde gebracht... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Samstag, den 18. April 2015 um 21:05 Uhr
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Frühling auf dem Schnitzenbusch, immer ein Genuss!
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Der Frühling tritt mit Macht auf die Dollendorfer Streuobstwiesen, höchste Zeit, einige neue, junge Apfelbäume auf den freien Plätzen am Schnitzenbusch zu pflanzen. Bei herrlichstem Wetter hoben die Aktiven der BNS den jungen Gehölzen eine Grube aus, die dann mit einem Drahtgeflecht gegen den Hunger der kleinen und großen Nager schützen soll. Nachdem die Wurzelballen entsprechend eingekürzt wurden, fanden die Bäumchen ihren neuen Standort. Damit der oftmals stark böige Wind auf der alten Weinberglage die instabilen Stämmchen nicht verdreht oder gar umknickt, setzten die Baumpfleger jeweils drei starke Pfähle um sie herum, woran die Bäume mit breiten Gurten fixiert wurden. Rund um die Pflanzstelle schützt auch noch ein Maschendraht gegen Liebhaber frischer Baumrinde. Beim Einsetzen der Pfähle kam die neue Pfahlramme erstmals zum Einsatz. Mit nur zwei Personen können so die langen Pfähle sicher und schnell ins Erdreich gerammt werden. Die unteren Stämme der Obstbäume, die schon längere Zeit auf der Wiese stehen, wurden zusätzlich mit einem feinen Drahtgeflecht versehen, um sie für die kommende Schafweidesaison gegen Verbiss zu schützen.
Bei strahlendem Frühsommerwetter fand natürlich der obligatorische Eintopf aus dem Rottentopf seine Freunde. Hierzu schmeckte u.a. der Apfelsaft von den eigenen Streuobstlagen besonders gut.

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Beim Einsetzen der Pfähle kam die neue Pfahlramme erstmals zum Einsatz. Mit nur zwei Personen können so die langen Pfähle sicher und schnell ins Erdreich gerammt werden. Die unteren Stämme der Obstbäume, die schon längere Zeit auf der Wiese stehen, wurden zusätzlich mit einem feinen Drahtgeflecht versehen, um sie für die kommende Schafweidesaison gegen Verbiss zu schützen.
Bei strahlendem Frühsommerwetter fand natürlich der obligatorische Eintopf aus dem Rottentopf seine Freunde. Hierzu schmeckte u.a. der Apfelsaft von den eigenen Streuobstlagen besonders gut.
Fotos: © Chris Harraß

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 18. April 2015 um 21:22 Uhr
 
Auf den Busch geklopft... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Sonntag, den 22. März 2015 um 00:30 Uhr

haben die Mitglieder der BNS am ersten Frühlingssamstag auf dem Kellerberg in Niederdollendorf. Die alte Weinbergbrache, die durch die Bürgerinitiative gepflegt wird, bedarf alle Jahre einer gründlichen Bearbeitung. Die historischen Terrassenmauern, die vor einigen Jahren durch die BNS restauriert wurden, mussten von überquellendem Bewuchs, der sich auf der Mauerkrone ausgebreitet hatte, befreit werden. Die Flächen auf der Brache werden zwar regelmäßig abgeweidet, trotzdem schaffen es Brombeerbüsche immer wieder, sich dort anzusiedeln und zu verbreiten. Mit Hacken und Rechen zogen die Aktiven dem Kraut zu Leibe und trugen so mit dazu bei, dass die offenen Flächen weiterhin bis auf den Boden von der Sonne beschienen werden und somit wertvoller Lebensraum für besondere Pflanzen und Tiere erhalten bleibt. Da die Initiative auch für den Weinbergweg zum ehem. Jugendhof Rheinland zuständig ist, obliegt ihr auch die Wegesicherungspflicht. Deswegen wurden einige morsche Bäume, die auf den Weg oder die Weinbergfläche zu stürzen drohten, gefällt und einer nachhaltigen Nutzung zugeführt. Hier kam natürlich auch der neue Traktor zum Einsatz, der beim Abtransport der Stämme und beim Materialtransport wertvolle Dienste leistete.

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In den nächsten Tagen werden noch die erhaltenen Treppen in der Weinbergsmauer gereinigt und Maßnahmen getroffen, damit der Weg in den Weinberg nicht mehr unberechtigt mit Fahrzeugen benutzt werden kann.
Das obligatorische Mittagsbiwak mit Eintopf aus dem großen Kessel nahm man diesmal am Geräteschuppen des Vereines ein, bevor alles Gerät nach der Arbeit im regennassen Weinberg gereinigt wurde.
Die nächsten Aktivitäten werden dann wieder auf den Streuobstwiesen stattfinden, wenn Mahdt und Baumpflege anstehen.

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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 22. März 2015 um 17:30 Uhr
 
Gegen das Verbeißen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Sonntag, den 08. Februar 2015 um 08:54 Uhr

in jungen Jahren braucht ein Baum
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eng Geflecht `nen starken Zaun!


Ernsthaft ist aber die Bedrohung der jungen Stämmchen durch hungrige Nager, die die Rinde der Obstbäume als leckere Nahrung während des Winters betrachten. Dem Wachstum der Bäume ist das aber sehr abträglich, weil durch die Rinde ja alle Nährstoffe von den Wurzeln in die Krone befördert werden. Deshalb ist es erforderlich, den Verbissschutz aus Maschendrahtkäfigen jährlich zu kontrollieren und ggf. instand zu setzen. Genau das war die Aufgabe der BNS-Aktiven am ersten Februar-Samstag auf den Streuobstflächen am Oberdollendorfer Schnitzenbusch. Neben der Drahtkontrolle wurden die Windgurte an den jüngeren Stämmen kontrolliert und wenn nötig gelockert, damit beim zu erwartenden Stammwachstum die Bildung einer durchlässigen Rinde nicht behindert wird. Wo es nötig erschien, erhielten einige Streuobstbäume einen korrigierenden Winterschnitt.

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Beispielhafter Schnitt bei einem jungen Apfelbaum ...............................Fotos: Ignaz Schmitz
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Trotz Drahtkäfig haben die Nager einen Weg zu der Rinde gefunden Das passiert, wenn auf Verbissschutz gänzlich verzichtet wird. Der Baum ist ist verloren
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Ein besonderer Grund zur Freude der Naturschützer war der erstmalige Einsatz des neuen Weinbergtraktors, der dank der Förderung verschiedener Sponsoren als Ersatz für den in die jahre gekommenen Holder angeschafft werden konnte. Mit dem neuen Fahrzeug hoffen die Aktiven in der Zukunft die anstehenden Arbeiten noch effektiver und sicherer ausführen zu können. Die offizielle Einweihung des neuen Arbeitsgerätes findet im Laufe des Jahres statt.

Fotos. Chris Harraß

Auch beim heutigen Arbeitseinsatz konnten wieder neue Interessenten begrüßt werden, die durch Ignaz Schmitz eine erste Einweisung in die Pflege der Apfelbäume bekamen. Beim üblichen Eintopfessen auf der sonnigen Obstwiese war dann auch wieder Gelegenheit zum geselligen Gespräch.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 01. März 2015 um 18:55 Uhr
 
Auszeichnung für BNS-Ehrenamt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Donnerstag, den 15. Januar 2015 um 21:43 Uhr
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 15. Januar 2015 um 21:59 Uhr
 
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