Bürgerinitiative Naturschutz Siebengebirge e.V.


Ritterschlag für BNS-Gründer PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Dienstag, den 10. Oktober 2017 um 20:33 Uhr
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chh.Der Vorsitzende der Bürgerinitiative Naturschutz im Siebengebirge, Ignaz Schmitz, wurde in Würdigung seiner ehrenamtlichen Verdienste vom Königswinterer Ordenskapitel zum „Ritter vom Siebengebirge“ gekürt.
Damit wird neben seinem jahrelangen Engagement für die St. Sebastianus Junggesellen Bruderschaft Oberdollendorf und dem maßgeblichen Einsatz für den Erhalt Königswinterer Firma Zera sein erfolgreiches Bemühen um den Erhalt von Streuobstwiesen in den Oberdollendorfer Hanglagen. Diese sollten vor gut 30 Jahren bebaut werden. Dadurch wären wertvolle Naturflächen vernichtet worden. Ignaz Schmitz hatte damals mit seiner Frau Ulrike die Bürgerinitiative gegründet und nach und nach immer größere Erfolge bei der unter Schutzstellung der entsprechenden Flächen erlangt. Mittlerweile hat dieser Verein ca. 220 Mitglieder, von denen sich ca. 40 aktiv durch die Flächen arbeiten. Als Vertragsnaturschützer vom Land NRW gefördert, verfügt die BNS heute über modernes Arbeitsgerät und kann so fachgerechte Arbeit bei der Pflege Erhaltung und Neuanlage von Streuobstwiesen und Weinbergbrachen leisten. Als kompetenter naturschutzfachlicher Ansprechpartner wird Schmitz und die BNS bei den beteiligten Naturschutzorganisationen und -projekten gerne gefragt.
Die Bürgerinitiative hat den Ritterschlag und den Auftritt der Ritter vom Siebengebirge beim Königswinterer Winzerumzug natürlich begleitet. Auf dem geschmückten Gespann der Streuobstwiesenarbeit präsentierte sich die BNS, verteilte erste Äpfel vom Schnitzenbusch und den einen oder anderen Schluck Dollendorfer Wein. Das „Fußvolk“ indes suchte das Gespräch mit den Feiernden am Straßenrand und drückte viele BNS- Informationsflyer in die Hände. Einige Mitgliedsanfragen sind schon eingetroffen.

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Der Ritterschlag vom Weingott Baccus, Ulrike und Ignaz Schmitz im Kreis der BNS-Freunde,
Volksfeststimmung in der Altstadt, Der Festzug auf der Königswinterer Rheinpromenade

Fotos: © Chris Harraß, Werner Endris

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 10. Oktober 2017 um 21:14 Uhr
 
Sommerfrisur für den Dichberg PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Donnerstag, den 22. Juni 2017 um 17:55 Uhr
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Heuernte nach "Bergbauern-Art". Diese Fuhre Heu wird auf einer neu angelegten Wiese ausgestreut, damit die Samen den
Wildkräuteranteil erhöhen...

chh.- Steil und sonnig ist die kleinste der Streuobstwiesen am Oberdollendorfer Dichberg. Gerade deshalb ist hier ein besonderes Biotop, das vielen speziellen Pflanzen und Kleintieren einen Lebensraum bietet. Deshalb ist es unerlässlich, einmal im Jahr einen Pflegeschnitt der Wiese vorzunehmen, damit Licht und Luft den kleinen oft Planzen zur optimalen Entwicklung verholfen wird. Viel Grasmasse fällt an, wenn mittels Motorsense und Balkenmäher die Hänge vom bewuchs befreit werden. Allerdings nicht alle Stellen, einige Inseln werden abwechselnd stehen gelassen, damit die Kräuter wie Majoran und Weinberglauch sich aussamen können.
Erfreulicher weise hatten sich zahlreiche Helfer eingefunden, um die aufwändige Arbeit an einem Vormittag zu erledigen. So blieb bei der traditionellen Eintopf-Mittagspause mit Weinbergblick genügend Zeit, sich auszutauschen und die Aussicht zu genießen. Jetzt hat die Fläche wieder genügend Potential, sich zu entwickeln und vielfältige Flora und Fauna hervor zu bringen.

© Text und Fotos: Chris Harraß

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© fotos: Chris Harraß
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 22. Juni 2017 um 18:06 Uhr
 
Kein Maibaum für Dich... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Montag, den 01. Mai 2017 um 08:31 Uhr
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Weil sie die Verkehrssicherheit der Zufahrt gefährdete, musste die Weide entfernt werden.

© Fotos: Chris Harraß


chh.- Zu den betreuten Liegenschaften der BNS gehört auch der ehemalige Weinberg am Oberdollendorfer Kellerberg. Steile Wiesen gibt es mittlerweile hier, die regelmäßig von wuchernden Brombeeren und sonstigem Gestrüpp gesäubert werden müssen. Die alten Terrassenmauern wachsen immer wieder zu und werden locker. Hier gingen die Mitglieder mit Hacke und Spaten zu werke, nach einigen Stunden war ein größerer Abschnitt wieder sauber. Eine wichtige Pflegemaßnahme wurde aber auf dem Weinbergweg, der mittlerweile ein ausgewiesener Wanderweg im Siebengebirge ist, durchgeführt. Einige ältere Weiden und Erlen drohten auf den Weg zu kippen und mussten per Kettensäge aus dem Berg entfernt werden. Erforderlich wurde dies, weil die BNS für die Verkehrssicherheit an diesen Abschnitt zuständig ist.
Nun hätte sich ja angesichts des Datums angeboten, von den ausgedünnten Bäumen einige Birken der Liebsten zu setzen, aber auf dem trockenen Weinberg mag nun mal keine Birke wachsen. So muss, wer will, sich den Herzensbaum an anderer Stelle aus dem Wald pflücken, die Forstämter geben gerne Tipps, wo das gegen kleinen Obolus geschehen darf.
Hier zeigte sich, dass die hochwertige Ausrüstung, mit dem die Naturschützer zugange sind, absolut erforderlich ist und zu einem sauberen Ergebnis führt. Aber auch die Sicherheit wurde jetzt wesentlich erhöht. Dank der neuen Schnittschutzausrüstung für einige Mitglieder konnten mehrere Fällarbeiten gleichzeitig durchgeführt werden. Die Mittagspause verbrachte man mitten auf dem nun freigeschnittenen Wendehammer und genoss den obligatorischen Eintopf und den herrlichen Blick auf die sonnige Rheinebene.

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Eng geht es zu auf dem schmalen Weinbergweg Nur per Hand ist die Mauerkrone zu säubern
 
Scharfe Sachen und coole Klamotten PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Donnerstag, den 06. April 2017 um 20:19 Uhr
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So ein Frühling bringt ja so einiges in Schwung, von daher hatte unser letzter Arbeitseinsatz im März mit einigen frischen Attributen aufzuwarten. Ziel der Aktion auf dem Oberdollendorfer Schnitzenbusch war es, den jungen Bäumen einige Erziehungsschnitte zukommen zu lassen. Da sich erfreulicherweise einige neue Teilnehmer einfanden, konnte unter fachkundiger Leitung einiges über die richtige Schnittechnik vermittelt werden. Dabei wurden die neuen Baumscheren in diversen Formaten eingesetzt, zuvor gab es vom Vorsitzenden Ignaz Schmitz eine Einweisung in die richtige Schärf- und Reinigungstechnik der empfindlichen Geräte. Die älteren Obstbäume und das noch vorhandene Gestrüpp am Rand der Fläche wurden diesmal nicht bearbeitet, weil die Vogelbrut schon im Gange war.

Im Laufe des Jahres kommt es immer wieder dazu, dass Starkholz und umgefallene Bäume mit der Motorsäge zerlegt werden müssen. Damit die Naturschützer dabei nicht zu Schaden kommen, wurden einige Schnittschutzausrüstungen angeschafft und bei diesem Einsatz auch gleich an einigen umgestürzten Bäumen erprobt.
Im Herbst gibt es für einige Mitglieder einen Kettensägenlehrgang, der vom Forstamt Eitorf angeboten wird. Möglich wurde diese Ausbildung auch durch Unterstützung des Projektes "Chance 7", die zahlreiche Naturschutzmaßnahmen im Siebengebirge betreibt.

Zur Mittagspause kam diesmal der neue Gaskocher zum Einsatz, auf der in bewährter Weise Eintopf zubereitet wurde, diesmal aber ruß- und windfrei...
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Fotos: © Chris Harraß
 
Frische Kraft für altes Holz PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Dienstag, den 31. Januar 2017 um 16:39 Uhr
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Chh.- Zum Winterschnitt der Obstbäume trafen sich Ende Januar gut 20 Mitglieder und Interessierte, um auf der Streuobstwiese am Schnitzenbusch in Oberdollendorf zu arbeiten. Diesmal stand die Beseitigung verkrauteter Flächen und eine Pflege der zahlreichen älteren Bäume an. Mit Freischneider und Kettensäge wurden einige hundert Quadratmeter wieder in nutzbare Weide verwandelt. Brombeerranken und abgestorbene Bäume können jetzt auf einer Rotte zerfallen. Einige junge Apfelbäume bekamen einen Erziehungsschnitt verpasst, gerade soviel, dass sie im Sommer genügend Licht und Luft haben, um schöne Äpfel auszubilden. Die älteren Bäume, die in der jetzt bearbeiteten Ecke der Liegenschaft stehen, bekamen einige Entlastungsschnitte, d. h. an schwachem Holz wurden Triebe ausgelichtet oder eingekürzt, um Überlastungen durch die Äpfel im Spätsommer vorzubeugen. Morsche und vom Pilzbefall bedrohte Äste konnten die Naturschützer mittels Hochentaster und Baumschere entfernen. Hier gab es für jeden etwas zu tun, ob geübter Baumschneider oder interessierter Einsteiger. Ein alter, mittlerweile hohler Baumstumpf findet demnächst eine Verwendung als natürlicher Bienenstock, den der auf der Fläche tätige Imker hier anlegen wird. So findet abgestorbenes Holz noch eine weitere Verwendung.
Zur Mittagspause versammelte man sich dann traditionell um den Eintopf unter freiem Himmel und genoss die Wintersonne.

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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 31. Januar 2017 um 16:46 Uhr
 
Winterarbeit auf der Streuobstwiese PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Samstag, den 26. November 2016 um 20:55 Uhr
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Ende November ruht die Natur, dann ist eine gute Gelegenheit, bei den Obstbäumen nach dem Rechten zu sehen und sie für den Winter fit zu machen. Am vergangenen Samstag trafen sich die Aktiven der Bürgerinitiative, sowie zahlreiche neue Interessenten, um einigen Apfelbäumen einen ordentlichen Schnitt zu verpassen und weitere pflegerische Maßnahmen durchzuführen. An einigen jungen Bäumen wurde der Verbissschutz kontrolliert sowie die Windgurte etwas weiter gestellt, da die Stämmchen mit der Zeit an Umfang zugenommen haben und etwas beengt waren. Unter sachkundiger Anleitung haben sich die neuen Baumpfleger an den Erziehungsschnitt gemacht oder waren beim Abtransport von Schnittmaterial behilflich. Das fiel u.a. beim Stutzen einer großen Weide an, die den Obstgehölzen die Sonne nahm und bis auf den Kopf zurückgeschnitten wurde. Im nächsten Jahr treibt sie wieder frisches Grün.
Da in diesem Jahr die Apfelernte praktisch mangels Äpfeln ausfiel, mussten auch keine Bruchschäden behandelt werden. Statt dessen wurde einigen Altbäumen eine mehr oder weniger intensive Ausdünnung allzu üppiger Verzweigung beschert. Dadurch wurde für den nächsten Austrieb Raum und Licht geschaffen, um gute Früchte zu entwickeln.

Der Letzte Arbeitseinsatz im Jahr auf dem Schnitzenbusch ist auch immer eine gute Gelegenheit, einige vom absterbenden Holz geschnittene Mistelzweige mit nach Hause zu nehmen und sie nach altem Brauch über die Tür zu hängen.

Wie fast immer herrschte wieder bestes Wetter auf der Streuobstwiese, zur Mittagspause saß man zusammen und verspeiste die traditionelle Erbsensuppe aus dem Rottentopf.

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Wie wichtig die richtige Schnittechnik ist, zeigt Ignaz Schmitz eindrucksvoll an einem älteren Stamm. Weil der Ast nicht bündig am Stamm abgeschnitten wurde, ist Regenwasser eingedrungen und hat das Holz von innen verfault. Dadurch könnte  der gesamte Baum gefährdet sein.

Fotos: © Chris Harraß




Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 26. November 2016 um 21:16 Uhr
 
No apple today PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Samstag, den 08. Oktober 2016 um 20:25 Uhr
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Die Apfelernte wäre ja um diese Zeit im Jahr auf den BNS-Streuobstwiesen angesagt, aber 2016 war kein Bedarf - mangels ausreichend Äpfeln. So wurde der zeit-und personalintensive Einsatz auf dem Schnitzenbusch in Oberdollendorf in einen Arbeitseinsatz zum Wohle der jungen Bäume umfunktioniert. Dank einiger neuer Mitglieder konnte neben den Pflegearbeiten an den Umzäunungen der Apfelbaumteenager und Kontrolle der Windgurte auch wieder erste Baumschnitttechniken durch Ignaz Schmitz vermittelt werden. Die wenigen Äpfel, die an den Bäumen hingen, wurden per Pflücker geerntet und der privaten Verwendung zugeführt. Ergänzt wurde der herbstliche Einsatz durch zahlreiche Walnüsse, die jetzt die Speisekammer der Mitglieder vorwinterlich bereichern.

Es ist leider so, dass nicht in jedem Jahr die Apfelernte so üppig ausfällt, wie 2015. Vielleicht war auch die Kälte im Frühjahr, schuld am dann nicht stattgefundenen Bienenflug. Keine Bienen, keine Früchte! Im Bergbereich des Siebengebirges sah die Ausbeute zum Teil ganz anders aus. Mikroklima halt.

Der Arbeitseinsatz wurde gegen Mittag auf der Fläche beendet, um dann an den Geräteräumen der BNS ein gemeinsames zünftiges Mittagessen einzunehmen. Bei der Gelegenheit konnten die Mitglieder den Apfelsaft aus eigener Ernte des Vorjhres probieren und erwerben. Zur Verkostung stand auch der aus dem Saft erzeugte Apfelwein an, und der war gelungen...

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Zeit für Baumschnitt-Ausbildung von neuen Mitgliedern Könnte mehr sein: leere Erntekörbe
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Im Auftrag unterwegs: Naturschutz für das Siebengebirge

© Fotos: Chris Harraß 2016
Neue Mitglieder und der jüngste Nachwuchs waren heute aktiv
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 08. Oktober 2016 um 21:16 Uhr
 
Auch wir sind Dollendorf! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Sonntag, den 26. Juni 2016 um 22:55 Uhr
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Beratung bei einem Schluck Apfelsaft
©Foto: Chris Harraß

Der BNS-Infostand in der Bachstraße
©Foto: Chris Harraß

Zwischen Siebengebirge und Rheinufer liegen die Königswinter Orte Nieder- und Oberdollendorf. Seit nunmehr 1050 Jahren tun sie das, auch wenn es lange keine Trennung gab. Die Orte und ihre Ortsvereine feierten das am letzten Wochenende mit einem gewaltigen Fest, an dem neben vielen Dollendorfer Vereinen auch die Bürgerinitiative Naturschutz Siebengebirge mit einem Informationsstand beteiligt war. Am leider verregneten Samstag führte der beliebte Kostüm-und Genusslauf „le petit `medoc“ am Stand in der Bachstraße vorbei. Dennoch fanden sich einige interessierte Besucher ein und ließen sich über unsere Arbeit informieren. Die ausgestellten Traktoren kamen insbesondere bei den männlichen Besuchern und Kindern gut an.
Der Sonntag bescherte dann besseres Wetter und nach den Festfeierlichkeiten war das Zelt gut besucht. Man fragte Infos über unsere Aktivitäten ab, probierte den Apfelsaft des vergangenen Jahres und nippte am Apfelwein, der zur Verkostung anstand. Viele Broschüren konnten wir verteilen, von den eingelegten Aufnahmeanträgen fanden sogar sechs unmittelbar den Weg zu unserem Vorstand. Wir begrüßen die neuen Mitglieder recht herzlich.

Vielleicht sehen wir ja bei den nächsten Aktionen den einen oder anderen Besucher spontan wieder, worüber wir uns sehr freuen würden.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 26. Juni 2016 um 23:12 Uhr
 
Plastiktüten für den Umweltschutz! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Samstag, den 14. Mai 2016 um 11:04 Uhr
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Foto: © Chris Harraß

Das erscheint zunächst verwirrend, dahinter steckt aber eine gute Idee. Das Thema Verpackungsmüll beschäftigt uns zunehmend, die unzähligen Plastiktüten beim Einkauf tragen nicht unwesentlich dazu bei.
Eine tolle Aktion hat jetzt die Bad Godesberger Buchhandlung Bücher Bosch gestartet. Während es Einkaufstüten aus Papier kostenlos gibt, muss der Kunde für Plastiktragetaschen einen kleinen Betrag bezahlen. Der Erlös kommt dem unmittelbaren Naturschutz, nämlich unserer Bürgerinitiative Naturschutz Siebengebirge, zugute. Das freut uns sehr, auch weil dadurch unsere Arbeit in der Region bekannt gemacht wird.
http://www.buecher-bosch.de/

 
Eingehüllt vom Knoblauchduft einen schnellen Schnitt gemacht... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Samstag, den 30. April 2016 um 17:05 Uhr
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Fotos: © Chris Harraß
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Fotos: © Chris Harraß

Einer der kleineren Flächen der BNS ist der ehemalige Weinberg auf dem Dichberg bei Oberdollendorf. Die jetzige Streuobstwiese ist aber dennoch ein wertvolles Stück Natur. Seine vielfältigen Pflanzenarten fallen nicht sofort auf, aber bei der letztlichen Frühjahrsmahd zog sofort ein starker Knoblauchduft in die Nasen der ca. 15 Aktiven, die sich mit Balkenmäher und Heurechen an die Arbeit im Steilhang machten. Der Weinberglauch war es, der seinen Geruch beim Mähen verströmte. Er ist hier stark vertreten und fühlt sich auf der mageren. sonnigen Wiese wohl. Das Wetter der vergangenen Tage hat das Gras nicht allzu sehr zum Wachsen angeregt, so dass die Mäharbeit rasch erledigt war. Einige Flecken blieben aber verschont, so dass sich hier die seltenen Pflanzen weiter entwickeln können. So blieb noch Zeit, alte Holzreste, an den Wiesenrand zu schaffen und den zuletzt gepflanzten jungen Apfelbäumen eine Pflege zukommen zu lassen. Mit der Kettensäge wurde der immer weiter vordringende Wald zurückgeschnitten, so kann wieder mehr Sonnenlicht auf die Fläche fallen und für gesundes Wachstum sorgen.
Wie immer gab es zwischendurch einen deftigen Eintopf, der am Rand der Weinberge mit Fernblick in die Kölner Bucht besonders gut schmeckte.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 30. April 2016 um 17:16 Uhr
 
Ein leckeres Früchtchen... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Chris Harraß   
Dienstag, den 19. April 2016 um 11:25 Uhr

wächst da auf unserer Weinbergbrache am Dollendorfer Kellerberg heran. Als traditionelle Ersatzbepflanzung auf Weinbergen haben einige Weinbergpfirsichbäume nun eine neue Heimat gefunden. Die halbhohen Bäume liefern leckere, fleischige Früchte, die sich sehr gut zu Marmeladen verarbeiten lassen.


Die Aktiven der BNS haben sich mächtig ins Zeug gelegt, um auf der steilen Lage die jungen Bäume zu pflanzen und einen stabilen Schutzkäfig darum zu bauen, damit die hier weidenden Ziegen den zarten Stämmchen nicht vorzeitig den Garaus machen. Vielleicht können schon im nächsten Jahr die ersten pelzigen Pfirsiche geerntet werden.

Fotos: © Chris Harraß

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