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Obstbaumschnitt auf dem Schnitzenbusch |
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Geschrieben von: BNS Administrator
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Sonntag, 23. März 2008 01:02 |
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von Christian Harraß (http://www.53639.com) (Alle Fotos: Chris Harraß) „Hat er nicht eine schöne Krone?“ Nicht einen König meint Ignaz Schmitz von der Bürgerinitiative für den Erhalt des Naturschutzgebietes Siebengebirge (BNS), sondern den prachtvollen alten Apfelbaum auf dem Schnitzenbusch, oberhalb von Oberdollendorf. Zusammen mit einigen Naturfreunden des Vereins steht heute der gekonnte Obstbaumschnitt auf dem Programm. Mit Schleppern und Hängern haben sie professionelles Pflegegerät durch die schmalen Gassen den Hang hinauf geschafft, mit dem nun den knorrigen und jungen Obstbäumen die nötige Pflege zukommt. Eine rechtzeitige Erziehung ist die beste Voraussetzung für ein gesundes Wachstum und guten Fruchtertrag. Ein starker Mitteltrieb ist Voraussetzung für eine gute Statik. Damit die Sonne in die Krone scheinen kann, wird jeder Trieb, der zur Mitte hin strebt, mit scharfem Schnitt entfernt. Weit ausladende Äste würden unter der Fruchtlast schnell zusammenbrechen und bekommen an einem geeigneten „Auge“ eine „Ableitung“ zur Seite. Viel Fachwissen für jemand, der erstmalig hier bei herbstlich frischem Wetter mit klammen Fingern die Baumschere führt, aber Ignaz Schmitz ist ein kompetenter Lehrer: wieder und wieder zeigt er die Stellen an den dünnen oder starken Ästen, die Haltung der Werkzeuge oder welche Sicherheitsmaßnahmen beim Klettern auf den langen Leitern zu beachten sind. |
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Aktualisiert ( Donnerstag, 11. Februar 2010 17:38 )
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Geschrieben von: Volker Damann
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Samstag, 22. März 2008 22:21 |
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Ziel der 1985 gegründeten Bürgerinitiative Naturschutz Siebengebirge e.V. (BNS) ist es, einige Streuobstwiesen und Weinbergsbrachen offen zu halten und so das Landschaftsbild und den spezifischen Lebensraum zu erhalten. Das Aufgabenfeld umfasst, je nach Jahreszeit, die Mahd der Wiesen, Entbuschungen und die Entfernung von Brombeeren, Sträuchern und Bäumen, sowie Obstbaumschnitt und -pflanzung. Im Einzelnen: - Entbuschen und Mähen der Wiesen, Schneiden der Bäume, Beseitigung von Schnittgut und ggfs. von Sturmschäden
- Nachpflanzung alter rheinischer hochstömmiger Obstbäume
- Organisieren der Beweidung bestimmter Flächen durch Wanderschafe, um auf schonende Weise unsere artenreichen Wiesen zu erhalten
- Koordination der Naturschutzmaßnahmen mit der unteren Lanschaftsbehörde, dem Amt för Agrarordnung und der Nordrhein-Westfalenstiftung
- Arbeiten mit den Naturschtzverbänden, den Forstämtern und der Stadt Königswinter
- Beratung von Privatleuten bei der Pflege eigener Flächen un dem Obstbaumschnitt
Der Verein hat derzeit (Stand Januar 2008) ca. 210 Mitglieder, davon ca. 35 aktive Mitglieder. |
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Aktualisiert ( Donnerstag, 11. Februar 2010 17:38 )
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